Hochkönig, Kuhglocken und diesmal mit Kissen 🐾🚐
Eine Nacht in den Bergen, zwei entspannte Hunde und ein etwas besser vorbereitetes Rudel. Vom 12. bis 13. September 2026 ging es mit Busti zum Arthurhaus nach Mühlbach am Hochkönig.
Beim ersten Ausflug an den Ammersee hatten wir einiges gelernt.
Vor allem, dass drei Menschen mit einer Decke und ohne Kissen zwar irgendwie schlafen können. Dass man das aber nicht unbedingt zum festen Reisekonzept machen muss.
Für unseren nächsten Ausflug waren wir deshalb besser vorbereitet.
Drei Schlafsäcke waren eingepackt. ✅
Die Kissen waren dabei. ✅
Und diesmal wussten wir sogar schon ungefähr, wie wir uns nachts in Busti verteilen. ✅
Man könnte fast meinen, wir hätten Erfahrung.
Diesmal ging es in die Berge
Am Samstag, den 12. September, starteten wir gegen 12:30 Uhr. Nachdem alles verstaut war, konnte unser zweiter kleiner Wochenendtrip beginnen.
Mit dabei waren diesmal Wally und Haven. Buddy setzte diese Runde aus.
Unser Ziel hatten wir über park4night gefunden: den Parkplatz am Arthurhaus in Mühlbach am Hochkönig.
Mitten im Almgebiet, mit Bergen rundherum und vielen Möglichkeiten, direkt loszuwandern.
Das klang nach einem ziemlich guten Platz für Busti.
Und nach einem ziemlich guten Wochenende für uns.
Busti hatte inzwischen aufgerüstet
Seit dem Ammersee hatte sich nicht nur unsere Schlafausstattung verändert.
Busti hatte ein neues M.I.C. AV8V7 Ultra mit Android 13 bekommen. Google Maps war damit direkt im Cockpit dabei, eine Rückfahrkamera ebenfalls.
Außerdem hatten wir rauchgraue Windabweiser von ClimAir eingebaut. Damit konnten die Fenster während der Fahrt und nachts einen Spalt geöffnet bleiben.
Die beschlagenen Scheiben vom ersten Ausflug waren schließlich noch in guter Erinnerung.
Auch unser neuer Enders RYDA 2 GP Gaskocher durfte mit, zusammen mit einer Gasflasche. Dazu kamen ein 20-Liter-Wasserkanister, die Schlafsäcke und die Kissen.
Busti wurde langsam besser ausgestattet.
Ob damit schon alles dabei war?
Natürlich nicht.
Aber dazu später.
Wir fuhren. Die Hunde schliefen.
Ungefähr 90 Kilometer lagen vor uns. Dafür brauchten wir rund eineinhalb Stunden.
Nach der Autobahn wurde die Strecke ziemlich kurvig. Während wir also langsam in die Berglandschaft hineinrollten, hatten Wally und Haven ihre eigene Vorstellung von einer gelungenen Anreise.
Die beiden schliefen.
Ziemlich entspannt sogar.
Berge anschauen konnten sie schließlich später noch. Erst einmal musste die Fahrt sinnvoll genutzt werden.
Am Arthurhaus angekommen, war jedenfalls niemand auf vier Pfoten besonders erschöpft.
Wir konnten also direkt los.
Erst einmal: Murmeltiere!
Unsere erste kleine Runde führte uns auf den Murmeltierweg.
Nach der Fahrt ein bisschen die Beine vertreten, die Umgebung anschauen und mit Wally und Haven die ersten Wege erkunden.
Und tatsächlich bekamen wir auch ein paar Murmeltiere zu sehen.
Für uns gab es etwas zu beobachten. Für die Hunde gab es reichlich neue Gerüche und endlich frische Bergluft.
Ein ziemlich guter Anfang.
Allerdings fiel uns dabei schon die erste Sache ein, die noch nicht in Busti lag.
Ein Fernglas.
Man kann Murmeltiere nämlich auch ohne beobachten. Mit wäre es vermutlich noch spannender gewesen.
Die Packliste arbeitete also bereits wieder mit.
Wir gingen auf die Terrasse. Die Hunde machten Pause.
Nach dem Spaziergang ging es für einen kleinen Snack auf die Panoramaterrasse des Arthurhauses.
Mit Blick auf die Berge saß es sich dort ausgesprochen gut. Rundherum gab es außerdem einen Streichelzoo und einen Spielplatz.
Für Josefine war damit auch abseits der Spazierwege etwas geboten.
Wally und Haven hatten nach ihrer ersten Runde dagegen erst einmal genug Programm. Während wir auf der Terrasse aßen, schliefen die beiden im Bus.
Anschließend waren sie wieder mit dabei.
Für Wally hatten wir diesmal auch eine faltbare Box eingepackt. Er mag sie sehr und hat damit unterwegs einen vertrauten Rückzugsplatz.
Manche Dinge müssen offenbar gar nicht besonders aufwendig sein.
Für uns reicht manchmal ein schöner Platz mit Aussicht.
Für Wally darf es auch eine Klappbox sein.
Hier waren die Hunde mitgedacht
Was uns rund ums Arthurhaus besonders gut gefiel: Die Hundefreundlichkeit beschränkte sich nicht darauf, dass Hunde eben mitkommen durften.
Es gab eine Hundespielwiese. Am Hoteleingang fanden wir Hundeduschen, einen Napf und Handtücher.
Mit Wally und Haven unterwegs fallen einem solche Dinge auf.
Und sie machen den Aufenthalt gleich ein Stück unkomplizierter.
Praktisch war auch die Möglichkeit, die Sanitäranlagen im Hotel zu nutzen. Duschen wurden gegen eine kleine Gebühr angeboten, und auch der Wellnessbereich konnte genutzt werden.
Bei einer Einkehr im Restaurant war außerdem eine Gutschrift auf die Parkzeit möglich. Die jeweils geltenden Bedingungen erfragt ihr am besten direkt vor Ort.
Für unser kleines Wochenende hatten wir damit vieles gleich in der Nähe.
Ein Abend ohne großes Programm
Später schauten wir noch einmal beim Streichelzoo vorbei. Danach ging es mit Wally und Haven auf eine ausgiebige Gassirunde.
Neben uns standen sehr nette Parkplatznachbarn.
Es war einfach ein angenehmer Abend.
Wir mussten nirgendwo mehr hin. Busti stand schon richtig. Die Hunde waren mit uns unterwegs, und um uns herum lagen die Berge.
Manchmal ist das Programm genau dann gut, wenn man keines mehr braucht.
Dann kam die zweite Nacht in Busti
Diesmal waren wir vorbereitet.
Zumindest deutlich besser als beim ersten Mal.
Die Fenster wurden mit den vorhandenen Verdunkelungen aus dem Nachtpaket verblendet. Oben im Aufstelldach lagen unsere Schlafsäcke.
Und auf unseren Schlafplätzen lagen tatsächlich Kissen.
Richtige Kissen.
Keine spontane Ersatzlösung.
Allein dafür hatte sich das erneute Durchgehen der Packliste schon gelohnt.
Zwischendurch ließen wir die Standheizung laufen. So war die Nacht im Aufstelldach angenehm und gut machbar.
Wir würden noch nicht behaupten, dass wir inzwischen Campingprofis sind.
Aber beim Schlafen hatten wir gegenüber dem Ammersee ziemlich klar aufgeholt.
Roadrudel-Lektion Nr. 3
Eine Packliste hilft vor allem dann, wenn man beim nächsten Ausflug auch danach packt.
Die Schlafsäcke und Kissen waren diesmal dabei.
Unsere Rücken und Köpfe fanden das eine ausgesprochen gute Entscheidung.
Guten Morgen – die Kühe waren schon unterwegs
Am Sonntagmorgen wurden wir von Kuhglocken geweckt.
Die Kühe wurden auf die Weiden getrieben und übernahmen damit ganz nebenbei den Weckdienst.
Eine passende Geräuschkulisse für unsere erste Nacht mit Busti in den Bergen.
Mit Wally und Haven ging es zunächst auf eine kleine Gassirunde in Richtung Hotel. Dabei nutzten wir die Gelegenheit, uns dort frisch zu machen.
Anschließend gab es Kaffee und Tee bei Busti.
Die Sonne kam über die Berge, der Morgen war wunderschön, und wir mussten noch nicht gleich wieder losfahren.
Da bleibt man mit dem Becher gerne ein bisschen länger stehen.
Zum Frühstück mussten wir diesmal erst laufen
Danach machten wir uns auf den Weg zur Alm.
Eine kleine Wanderung von ungefähr einer Stunde, durch die Kuhweiden und mitten hinein in die Berglandschaft.
Wally und Haven waren natürlich wieder dabei.
Die beiden kamen gut mit und konnten die Bergluft genießen. Nach ihren Schlafpausen im Bus passte eine gemeinsame Runde ziemlich gut ins Programm.
Oben angekommen, gab es Kaffee, Topfenstrudel und Buttermilch aus eigener Erzeugung.
Und die war wirklich lecker.
Wir saßen mitten in den Bergen, hatten eine schöne kleine Tour hinter uns und ließen uns das Frühstück schmecken.
Topfenstrudel am Vormittag?
Für uns war das an diesem Sonntag eine völlig vernünftige Entscheidung.
Noch einmal zu den Tieren
Bevor wir zusammenpackten, verbrachten wir noch etwas Zeit am Streichelzoo.
Danach wurde Busti wieder reisefertig gemacht.
Am Sonntag gegen Mittag ging es zurück nach Hause. Wally und Haven nutzten auch die Rückfahrt zum Schlafen.
Die beiden hatten ihr Wochenende offenbar gut eingeteilt.
Im Bus wurde ausgeruht.
Draußen wurde geschnuppert, gelaufen und Bergluft gesammelt.
Für uns hat diese Mischung gut funktioniert.
Und was fehlte diesmal?
Natürlich war unsere Ausstattung auch nach diesem Wochenende noch nicht vollständig.
Das wäre vermutlich auch etwas zu einfach gewesen.
Das Fernglas hatten wir schon bei den Murmeltieren vermisst. Eine Wäscheleine wäre ebenfalls praktisch gewesen.
Und dann war da noch die Sache mit der Campingküche.
Wir hatten inzwischen einen Gaskocher.
Passende Töpfe und vernünftiges Campinggeschirr standen allerdings noch auf der Liste.
Da müssen wir uns noch anschauen, was wirklich zu uns passt und nicht gleich den halben Bus belegt.
Roadrudel-Lektion Nr. 4
Ein neuer Gaskocher macht noch keine fertige Campingküche.
Beim nächsten Mal sollen deshalb auch die passenden Töpfe dabei sein.
Sonst ist Busti beim Thema Kochen besser vorbereitet als wir.
Unser Fazit nach dem Wochenende am Hochkönig
Am Ammersee hatten wir ausprobiert, ob das mit uns, den Hunden und Busti überhaupt funktioniert.
Am Hochkönig fühlte sich schon manches vertrauter an.
Wir packten etwas überlegter. Wir schliefen deutlich besser. Und wir merkten wieder, wie gut uns solche kleinen Ausflüge tun.
Eine Nacht wegfahren kann reichen, um richtig rauszukommen.
Diesmal mit Murmeltieren statt Seeufer. Mit Kuhglocken am Morgen und Topfenstrudel nach einer kleinen Wanderung.
Wally und Haven waren entspannt dabei, Busti hatte seine nächsten Kilometer gesammelt und wir hatten wieder ein paar Dinge dazugelernt.
Zum Arthurhaus würden wir gerne noch einmal fahren.
Dann vielleicht wieder mit dem kompletten Rudel.
Und ziemlich sicher mit einem Fernglas.
🐾🐾🚐
Roadrudel-Check: Hochkönig
📅 Reisezeit: 12.–13. September 2026
📍 Ziel: Arthurhaus, Mühlbach am Hochkönig
🚐 Übernachtung: Parkplatz am Arthurhaus
📏 Anreise: ungefähr 90 Kilometer und eineinhalb Stunden
📱 Entdeckt über: park4night
🐕 Hunde an Bord: Wally und Haven; Buddy war diesmal nicht dabei
👨👩👧 Mitgereist: Manuela, Josefine und Ramon
🌙 Aufenthalt: eine Übernachtung
🥾 Unterwegs: Murmeltierweg, Gassirunden und eine kleine Almwanderung
☕ Frühstücksmoment: Kaffee, Topfenstrudel und frische Buttermilch
Das kommt zusätzlich auf die Packliste
✅ Ein Fernglas für die Tierbeobachtung
✅ Eine Wäscheleine
✅ Campinggeschirr und passende Töpfe für den Gaskocher
Unser Roadrudel-Fazit
Die Schlafausstattung wird besser. Die Packliste wird länger. Und die Lust auf den nächsten Ausflug wächst gleich mit.
Busti muss noch nicht perfekt ausgestattet sein. Aber die Kissen bleiben ab jetzt an Bord.











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